| Referent: | Jens Braunes , pls Programmierbare Logik & Systeme GmbH |
| Vortragsreihe: | Test & Qualität |
| Zeit: | 09. Dezember 09:00 |
Gehören Sie auch zu den Entwicklern, die ihre Embedded-Software noch mit "togglen" eines Pins oder der "printf"-Funktion testen und debuggen? Nutzen Sie letztere nur für die Beobachtung des Systems oder generieren Sie damit gar ein Diagnosefile? Ganz gleich, für was Sie "printf" einsetzen: Mit modernen leistungsfähigen Debuggern lassen sich solche Aufgaben ohne Code-Änderungen und weitaus effizienter erledigen. Der Beitrag veranschaulicht die Struktur moderner Debugging-Werkzeuge und erklärt anhand von Beispielen, wie sich diese für verschiedene spezifische Testaufgaben nutzen lassen. Der erste Teil konzentriert sich dabei auf die richtige Auswahl der Schnittstellen, die eine leistungsfähige Kommunikation zwischen dem Embedded System und der Testumgebung auf dem PC ermöglichen. Im zweiten Teil werden Software-Techniken beleuchtet, die eine einfache Kopplung des Debuggers mit anderen Werkzeugen erlauben.
Der Beitrag gibt eine Übersicht über aktuelle Debug-Schnittstellen (ARM, Nexus, Infineon) moderner Mikrocontroller bezüglich Pin-Anzahl, Bandbreite sowie der Eignung für die Einsatzgebiete Debugging und Trace. Weiterhin werden Softwaretechniken für das Zusammenwirken von Testwerkzeugen vorgestellt.
Jens Braunes ist Software-Architekt bei der pls Programmierbare Logik & Systeme GmbH. Er ist dort im Softwareteam an der Weiterentwicklung der innovativen modularen Test- und Entwicklungstools von pls beteiligt. Sein Fokus liegt dabei auf dem Design von Softwarekonzepten zur Anwendung von On-Chip-Emulatoren. Zudem ist er Mitglied in der Debug Working Group der OCP-IP und beteiligt an der Standardisierung des Open Core Protocol Debug Interfaces. Jens Braunes ist regelmäßig als Autor von Fachartik